Sparmassnahmen ohne Ende :-(

Nicht nur das Geld für eine Mittelschule für Informatiker fehlt 

dem Kanton Luzern-  bereits sind weitere einschneidende Sparmassnahmen absehbar.

Bildungsdirektor Reto Wyss (CVP)gebraucht drastische Worte zur Beschreibung des aktuellen Verhältnisses zwischen Finanz- und Bildungspolitik im Kanton Luzern: «Die Finanzlage bestimmt die Luzerner Bildungspolitik erbarmungslos.» So könne sich der Kanton eine Informatik-Mittelschule kurzfristig ebenso wenig leisten wie einen Beitrag zur geplanten Wirtschaftsfakultät an der Universität.

 

Doch auch bereits bestehende Bildungsangebote sind wegen fehlender Mittel in Gefahr. Laut Wyss müsse man sich gar fragen, ob künftig grundlegende Bildungsangebote abgebaut würden.

Zwar ist der Regierungsvorschlag zum Budget 2014 nicht spruchreif. Bereits jetzt könne er aber sagen, «dass alle Bildungsbereiche betroffen sein werden», sagt Wyss. Die vorgesehenen Sparmassnahmen würden «hart», bekennt der Bildungsdirektor weiter. Der von seinem Departement geforderte Sparbeitrag gehe über die im vergangenen Herbst aufgezeigten 21 Millionen Franken hinaus. (NLZ, 14.8.13)

 

Ob dieser weiteren Beschneidung des Bildungsangebotes frage ich mich wirklich, ob unsere Politiker noch nicht realisiert haben, dass in einem Land wie der Schweiz, welches auf wenige Ressourcen zurückzugreifen hart, noch nicht realisert worden ist, dass eben gerade in die Investition unserer Zukunft nicht gespart werden sollte. Nur schon der Rückblick auf die letzten fünf Jahre im Volksschulbereich lässt einem die Haare zu Berge stehen: Klassengrössen und Entlastungsmassnahmen sind zwar in Papierform vorhanden, können jedoch im Sinne von Ausnahmereglungen jederzeit "angepasst" werden, Lehrpersonen im Bereich intergrativer Förderung sind häufig nicht adäquat ausgebildet, Altersentlastungen werden nicht gesprochen- die Liste liesse sich beliebig verlängern... Da frage ich mich schon "Schule quo vadis"?

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