Aktuelles

Symposium für Begabung an der PHZ

Das nächste Symposium Begabung findet zum 12. Mal am 17. März 2018 unter dem Titel «Manege frei! – Begabungsförderung zwischen Wirklichkeit und Vision» statt.
Ist die Förderung von Begabungen Lehr-Kunst oder einfach Unterhaltung? Für die einen ist sie eine Kunst und deshalb nur für Spezialistinnen/Spezialisten, für die anderen ist sie Unterhaltung und deshalb nur zu bestimmten Zeiten nutzbar – wenn man sich's verdient hat. Das Symposium Begabung blickt hinter die Kulissen des Begabungs-Zirkus'.

Als langjährige Mitarbeiterin im OK dieses Anlasses freue ich mich darauf, viele bekannte und neue Gesichter zu sehen, wenn es dann heisst: "Vorhang auf- Manege frei!"

Mehr Infos sowie Anmeldemöglilchkeiten gibts hier.

Begabungsförderungskongress September 2017 in Brugg

«Wo kämen wir denn hin ... ?»

Wenn Schulen Begabungen und Begabte fördern

Vom 14.–16. September 2017 findet der nächste internationale Kongress zur schulischen Begabungs- und Begabtenförderung am Campus Brugg-Windisch statt.

 

Themenpfade

Begabungsfördernde Schule: Förderkonzepte, Individualisierung und Inklusion

Unentdeckte Begabungen: Minderleistung, Genderaspekte, Benachteiligte

Begabungen in Leistung umsetzen: Motivation und Person

Individuelle Leistungen bewerten; Anerkennungskultur

Leistungsdifferenzierende Lernarrangements: Potenzialbezogenes Lernen

Förderung durch Mentorinnen/Mentoren

 

Zum Kongress

Vorträge namhafter internationaler Referentinnen und Referenten und über 60 Workshops zur individuellen Vertiefung bieten Gelegenheit, aktuelle Schulentwicklungen und Erkenntnisse zur integrativen Begabungsförderung kennenzulernen, neue Impulse für die Praxis zu erhalten und mit internationalen und nationalen Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.

Der Kongress leistet einen Beitrag zur breiten und fundierten Begabungsförderung und Talententwicklung in allen Schweizer Schulen. Dazu gehört die konkrete Umsetzung in der Unterrichtspraxis ebenso wie eine förderorientierte Lernorganisation in Schulen der Vielfalt sowie das Zusammenwirken von Lehrpersonen, Fachpersonen der Begabungsförderung und Schul- resp. Bildungsverantwortlichen.

Zudem läuft die Vorbereitung auf das Symposium für Begabung im März 2018 auf Hochtouren.... Wir versprechen jetzt schon einen Strauss an Ideen für Lehrpersonen und Heilpädagogen aller Stufen!

Symposium für Begabung am 19. März 2016 in Zug

Das nächste Symposium Begabung findet am 19. März 2016 unter dem Titel «Denn sie wissen nicht, was sie tun – Lernstrategien: auch für begabte Kinder!» statt.

Das Einstiegsreferat wird von  Prof. Dr. Heidrun Stöger gehalten, am Nachmittag berichtet Gabriela Amstad darüber, wie Lerntechniken an der Schule Rothenburg vermittelt werden. Dazwischen wird eine reichhaltige Palette an Workshops angeboten.

Mehr Infos sowie Anmeldemöglilchkeiten gibts hier.

Symposium für Begabung am 21. März 2015 in Zug

In Bereichen von Sport, Musik und Beruf ist hohe Leistung anerkannt und gefordert. Anders in Schule und Ausbildung. Hier ist hohe Leistung manchmal uncool, verdächtig, asozial... Wie gelingt es uns, in der Schule Lernende zur Leistung zu begeistern, so dass sie begeistert leisten können?

 

Beim Podium zu Beginn der Tagung berichten erfolgreiche junge Personen und ihre Mentorinnen und Mentoren von ihrer Begeisterung, ihren Leistungen, ihren Erfolgserlebnissen und ihren Rückschlägen bei der Gestaltung ihres Begabungsgebietes in Musik, Sport, Schule oder Beruf. Moderiert wird das Podium von Cornelia Kazis, ursprünglich Pädagogin und heute Redakteurin von SRF 1 und SRF 2.
«Brückenschläge und Übergänge zum Unterricht – Entsprechungen, Widersprüche, Verstärkungen» lautet der Titel des Inputreferats von  Prof. Victor Müller-Oppliger von der Pädagogischen Hochschule FHNW. Victor Müller-Oppliger ist Professor für Psychologie und Didaktik und in der Professur für Selbstgesteuertes Lernen als Dozent tätig. Zudem ist er Leiter des Weiterbildungsmasters und des internationalen Masterprogramms «Integrative Begabungs- und Begabtenförderung».

 

Nach der Mittagspause bieten fünf «Denkinseln» den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit einem Thema ihrer Wahl vertieft auseinanderzusetzen:

 

Schule und Lehrpersonen...

 

  • begeistern – initiieren: Was weckt Interesse?
  • ermöglichen – inszenieren: Wie begeistert die Schule?
  • coachen – begleiten: Wer ermutigt dich? Wie begleiten wir?
  • anerkennen – teilen: Wie werden Erfolge gefeiert?
  • entfachen Lebensfreude durch... Offene Diskussionsrunde

Abgerundet wird die Tagung mit einem Referat von Marietheres Purtschert von der Schule Rickenbach SZ. Im Jahr 2012 wurde die Primarschule Rickenbach für ihr Projekt «Fit und stark fürs Leben» mit dem LISSA-Preis der Stiftung für hochbegabte Kinder ausgezeichnet. Die Referentin zeigt auf, wie es dieser innovativen Schule gelingt, ihre Kinder zur Leistung zu begeistern.

 

Als Mitarbeiterin des Organisationskommitées bin ich nattürlich davon überzeugt, dass wir euch einen interessanten Tag mit neuen Inputs bieten werden :-) Darum freue ich mich auch, viel bekannte Gesichter zu sehen. Anmeldeschluss ist (offiziell) übrigens der 2. März 2015. Hier kann man dies tun!

 

Was Kinder ihrer Schule brauchen

Diese Frage stellt sich mir täglich immer wieder neu. Sei es, wenn ich daheim etwas von den Kids mitbekomme, was sie in ihrem Schulaltag erlebt haben, sei es als Lehrperson in der Auseinandersetzung mit Kindern, ihren Eltern und auch LehrerkollegInnen oder schlicht wenn ich mich in Publikationen theoretischer  Hintergründe vertiefe. Ich freue mich auf das Inputreferat mit vielen Umsetzungsbeispielen von Daniel Hunziker, Co-Leiter von Schulen für die Zukunft,  am Mittwoch, 27.11.13, 18.00 – 20.00 Uhr, in der Aula der PH Zug. Er wird über das Fazit aus der Hirnforschung für eine potentialentfaltende Schule berichten. Daniel Hunziker hat zusammen mit dem Hirnforscher und Buchautor Gerald Hüther die Initiative «Schulen der Zukunft» gegründet. Immer mehr Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schliessen sich der Initiative an.

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig

Ich habe mit vielen Leuten über die Eindrücke und Inputs, die am Bildungskongress herumgeschwirrt sind, gesprochen und bin zuversichtlich, dass sich in unserem Bildungssystem schon bald einiges ändern wird. Vielleicht sind auch drastischen Sparmassnahmen, die im Bildungsbereich anstehen und bestimmt nicht zur Qualitätssteigerung des konventionellen Unterrichts beitragen werden, ein Motor, der an der Basis etwas zu bewegen vermag.

Alle Referate des Bildungskongresses sind nun übrigens online aufgeschaltet. Hineingucken lohnt sich unbedingt:

http://www.kapazunda.com/

Noch bin ich so erfüllt von all den Eindrücken, die ich auf dem Bildungskongress gesammelt habe, dass ich diese ein bisschen setzen lassen muss. Aber ich werde euch in Kürze gern darüber berichten. Es war äusserst eindrücklich zu sehen, wie viele Leute die Notwendigkeit, in der Bildungslandschaft etwas umzugestalten, wahrnehmen!

 

 

 

Am kommenden Freiatg 31. Mai findet in Zürich der 1. Bildungskongress statt. Ich freue mich sehr, den Neurobiologen Gerald Hüther zum ersten Mal live zu erleben!

 

Am Samstag 23.3.13 hat in Zug das jährlich durchgeführte Symposium für Begabung unter dem Titel "Hoch-/Minderleistung- was können wir dazu beitragen?" stattgefunden.

 

Die Wissenschaften der Psychologie und der Hirnforschung haben in den letzten zwei Jahrzehnten bahnbrechende Erkenntnisse darüber gewonnen, was Menschen motiviert und was sie befähigt, Ziele zu entwickeln und umzusetzen, um ihr Leben selbstbestimmt, sinnerfüllt und erfolgreich zu gestalten. Prof. Dr. Julius Kuhl von der Universität Osnabrück hat aus all diesen aktuellen Erkenntnissen eine umfassende, ganzheitliche Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI) entwickelt und zeigte auf, wie er damit arbeitet. Obwohl das Referat viel Zeit beanspruchte, war es keine Sekunde langatmig und ich bin von Herrn Kuhl sehr beeindruckt. Seine Bücher 

Bildung-braucht-Beziehung-Selbstkompetenz-Begabungen (2011), Bern: Huber Verlag

und

Die-Kraft-aus-dem-Selbst (2011) Herder-Verlag

werde ich mir unbedingt noch zu Gemüte führen.

 

Frau Nicole Bruggmann vom Institut PSI Schweiz, die mit Prof. Dr. Julius Kuhl und Maya Storch zusammenarbeitet, zeigte am Nachmittag konkret, wie diese Erkenntnisse im begabungsfördernden Schulalltag umgesetzt werden können. In den Diskussionsforen wurden mit Fachleuten, welche in verschiedenen Rollen innerhalb der Begabungsförderung aktiv sind, Aspekte der Begabungsförderung aus dem Blickwinkel der Persönlichkeitsentwicklung untersucht und weiterentwickelt.